Deep Banking – Partner-Folge. Zu Gast: Hubertus von Poser / PPI
Shownotes
Was tun gegen den Margendruck in der Baufinanzierung? Welche Payment-Trends gehören bei Bankvorständen auf die Agenda? Und wie stark setzt die deutsche Kreditwirtschaft wirklich schon auf künstliche Intelligenz?
Um genau solche Themen geht es in "Deep Banking" – dem neuen Podcast-Format von Finanz-Szene, das unseren klassischen Wochen-Podcast ergänzt und sich mehr Zeit nimmt für eine ausgeruhtere Analyse. Als Gäste begrüßen wir Spezialisten aus Banken, Experten von unseren Content-Partnern und sonstige Branchenkenner.
In unserer dritten Folge begrüßen wir Hubertus von Poser von unserem Content-Partner PPI – als Host fungiert Jochen Siegert, unabhängiger Zahlungsverkehrs-Experte.
1: Mehrere große deutsche Banken haben sich für die Pilot-Phase beworben – welche Vorteile versprechen sie sich davon?
2: Gigantische Dimensionen! Was für Kosten die Einführung des digitalen Euro mit sich bringt
3: Zahlungsverkehr, Risikomanagement, Treasury … – wer in der Bank sollte bei dem Thema den Hut aufhaben?
4: Vorne kommt die Wallet – und hinten? Warum Banken für den digitalen Euro eine neue Infrastruktur brauchen
5: Kleines Quiz! Was sieht aus wie eine SEPA-Instant-Zahlung, ist aber eine Umbuchung vom Kunden- aufs Zentralbankkonto?
6: Die Banken werden Erlösströme verlieren – aber einen spannenden Kontaktpunkt zum Kunden gewinnen
7: Wie lassen sich Fehler, die etwa bei der PSD2 oder Request to Pay gemacht wurden, beim digitalen Euro vermeiden?
== Fragen und Feedback zum Podcast: redaktion@finanz-szene.de oder (auch anonym) über Threema: TKUYV5Z6
Transkript anzeigen
00:00:04: Deep Banking, der Spezialisten-Podcast von FinanzSzene.
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zum Finanz Szene Deep Dive Podcast!
00:00:14: Wir haben heute ein spannendes Thema und einen spannenden Gast.
00:00:17: Wir wollen über den digitalen Euroräden mit Hubertus Von Poser vom PPE.
00:00:22: Hubertuss, wir kennen uns schon lange Zeit deswegen würde ich dir vielleicht kurz das Wort geben damit du dich vorstellst.
00:00:29: Danke gerne Jochen.
00:00:31: Wie du gesagt hast mein Name ist Hubert von Poser Bei der PPI in der Geschäftsleitung, wir sind ein Provider für Software oder auch Services und Beratung speziell im Zahlungsverkehr einen gewissen Schwerpunkt.
00:00:44: Im kontobasierten Schwarz-Zahlungsverkehr aber gerade was die Beratungsseite angeht auch Retail Payments also Kartenikum usw.
00:00:52: Und freue mich heute dich zu hören und zu sehen!
00:00:55: Das
00:00:55: Thema digitale Eurobeschäftigung ist ja schon paar Jahre und es dauert noch ein paar Jahre bis es tatsächlich auch bei den Endkunden ankommt.
00:01:03: Aber wir wollten doch mal das Thema nochmal jetzt hier aufnehmen, weil jetzt so ein bisschen ein wichtiger Wendepunkt gegeben ist durch die Entscheidung in Brüssel und natürlich auch durch die Ausschreibung der Pilotphase von der EZB.
00:01:19: Und dann noch einmal das Thema quasi Reviewen.
00:01:22: wo ist der Status quo?
00:01:23: Wo geht es hin?
00:01:24: was sind die Aufgaben aus Bank Sicht?
00:01:27: was muss ich machen?
00:01:29: und deswegen vielleicht In der Einführung, dass du noch mal einen kurzen Abriss gibst.
00:01:33: Was ist denn bislang passiert beim digitalen Euro?
00:01:36: Wo stehen wir denn genau?
00:01:37: Also es passt sehr gut das wir heute sprechen einmal weil der digitale Euro aus unserer meiner Sicht jetzt in die heiße Phase geht.
00:01:45: Das passt zum Wetter.
00:01:46: Es passt aber auf den Zeitpunkt.
00:01:48: Weil je nachdem wann man den Podcast sendet hat sozusagen der entsprechende Ausschuss des EU Parlaments oder wird es dann kurz später tun gesetzliche Vorhaben wird das digitale Neurus auf den Weg zu bringen.
00:02:01: Wo stehen wir?
00:02:02: Das eine ist der politische Druck, das ist meine Einschätzung.
00:02:06: Der dazu führt, der steigt weiter.
00:02:09: Ich gehe davon aus nachdem wir alle diese Woche gelesen haben dass die US-Regierung gesagt hat also die neue Version von Entroffic die darf nicht US Bürgern nicht zur Verfügung gestellt werden hat es glaube ich sehr deutlich gemacht das Infrastruktur ein kritisches Thema ist, ein Thema wo wir angreifbar sind und dazu zählt die Politik auch den Zahlungsverkehr oder die Zahlungs-Verfahren.
00:02:29: Also dass das eigentlich glaube der politische Druck loszulegen wird er noch zunehmen.
00:02:35: was bisher geschehen ist erstens dass die ja sozusagen operativ widerführende europäische Zentralbank Die Urbux also es handelt sich ja zum auch um einen Schieben also es Handelt sich auch sozusagen eine digitale Form von Geld aber auch um ein Schieben Weit ist.
00:02:51: also ich sag mal schon sehr weit ist, was den Stand angeht.
00:02:54: Die Europäische Zentralbank hat entschieden welche Provider die Infrastruktur hinstellen sollen?
00:03:00: Also auf der ZB Seite.
00:03:02: der Gesetzgeber wie gesagt davon gehe ich aus wird das jetzt auf dem Weg bringen.
00:03:06: Jetzt laspert.
00:03:07: not least haben sich freiwillig oder auch mit einer herzlichen Einladung viele europäische Banken für den Piloten beworben denn kürze starten soll und da stehen wir im Moment.
00:03:18: Ja, dann lassen vielleicht mal in dieser Pilotphase nochmal schauen.
00:03:20: Also es war ja wohl letzte Ausschreibung von der EZB zur Beteiligung der Pilotphase.
00:03:25: über fünfzig Pflanzensleister haben sich da beworben.
00:03:27: Es ist noch nicht klar wer das macht aber wir wissen dass zumindest in Deutschland die Deutsche Bank, die WZ-Bank, die Helabar und Paywonn sich beworfen haben.
00:03:38: Mal gucken wer dann es tatsächlich will Linie geschafft hat.
00:03:41: Das ist ja insofern wichtiges Element weil die das vermutlich dann auch nutzen, um die ersten Infrastrukturen jetzt schon mal im Rahmen des Piloten zu bauen und eben nicht abzuwarten.
00:03:51: Deswegen setzt jetzt eigentlich eher so diese operative Umsetzung ein.
00:03:57: Und was bedeutet es denn konkret für eine Bank?
00:04:00: Weil letztendlich unabhängig von den Teilnehmenden bei dem Pilotprojekt bedeutet es ja dass alle Banken früher oder später sich mit dem Thema beschäftigen müssen.
00:04:08: Was bedeutet ist denn...was muss ich denn als Bank berücksichtigen bei diesem Thema?
00:04:12: An was muss ich alles denken?
00:04:14: Das bedeutet, dass die Banken jetzt und aus meiner Sicht nicht nur die, die am Pilot möglicherweise teilnehmen in die Budgetierung gehen sollten.
00:04:22: Und zwar fürs nächste Jahr.
00:04:23: Wir wissen ja alle, die Budgetierungsprozesse starten immer im zweiten Halbjahr damit man im nächsten halbjahre die entsprechenden Betriebs hat.
00:04:30: Und das zumindest meine Einschätzung sollte auch diejenigen tun, die sich gar nicht für den Piloten beworben haben.
00:04:35: Warum sollten sie das tun?
00:04:37: Der eine Grund ist, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mach' ich sehr erst im nächsten Jahr.
00:04:40: Das heißt, ich hätte dann ESBGs für ... ... für den Zeitplan.
00:04:44: so kommt wie alle erwarten, ... ... zum Beispiel bei der Erwartung von zwei Jahre Zeit.
00:04:50: Und das ist für so ein Projekt zu wenig!
00:04:53: Das Zweite ist... Ich kann mir die Ressourcen damit auch sichern und würde gerne mal eine Rechnung aufmachen.
00:04:58: Du weißt ja auch, es gibt verschiedene Studien was denn der digitale Euro in der Einführung kosten würde.
00:05:03: Das geht so bei achtzehn Milliarden los, führt so bei dreißig Milliarden auf je nachdem wie man glaubt.
00:05:08: Aber wenn wir jetzt mal nur so grob zweiundzwanzig Milliarden nennen, die untere Hälfte der Mitte zwischen den beiden dann kommt man und einfach ganz einfach sagt das sind die Milliarden und einen Tag für Berater Entwickleranwälte kostet irgendwie tausend Euro.
00:05:23: Dann reden wir hier über Dreißig Tausend Beraterinnen und Berater pro Jahr.
00:05:27: Also das sind gigantische Dimensionen, deswegen ist aus meiner Sicht der Erste uns sehr wichtig geschritten jetzt über die Budgets zu reden, die Projekte aufzuplanen auch eine Awareness zu schaffen bis oben in den Vorstand dass das ein riesiges Projekt wird, ein regulatorisch vorgeschriebenes Projekt wird.
00:05:46: Wir kommen wahrscheinlich später noch mal zu den eher geschäftseitigen Auswirkungen.
00:05:50: aber das ist das was man aus meiner.
00:05:54: Du hast jetzt die Budgets genannt, es ist natürlich Budget Management Prozess in der Bank sehr dezentral.
00:06:00: Jeder Fachbereich macht sein Budget Prozess durch?
00:06:04: Wer sollte denn da den Lead haben oder den Hut aufhaben in der bank?
00:06:08: weil letztendlich ist ja der digital auch kein Silo-Thema sondern ist ja relativ breit angesetzt.
00:06:14: Natürlich ist ein Payment Thema aber das ist natürlich ein IT Ops Thema, das ist ein Compliance Thema, es sind teilweise Risikomanagement Themen, es Also, wer soll denn das Budget planen?
00:06:25: Ist es ein dezentraler Prozess und irgendwann muss er den Hut aufhaben, der es dann zusammenführt oder soll's da jetzt schon vielleicht so'n Projektlied geben, der in die einzelnen Bereiche reingeht.
00:06:36: Ich denke man sollte es aufsitzen als klassisches Zahlungsverkehrsprojekt also wie man das klassischerweise tut.
00:06:43: Du hast einen Co-Lied aus der IT Seite und ein Co-Lead auf der Fachseite Die geschlechtsneutral formuliert dass dann gemeinsam aufsetzten auch die Budgetprozesse starten Und solche Dinge tun das aufplanen, weil warum sage ich dass die Prozesse für digitalen Euro sind ja schon ein Stück weit anders als im klassischen kontopasierten Zahlungsverkehr.
00:07:02: Aber sie sind sehr ähnlich.
00:07:04: und die Dinge, die getan werden müssen wie Abstimmung mit den Compliance-Systemen, mit dem Trägerie, mit der Liquiditätssteuerung, mit den Filialen
00:07:15: etc.,
00:07:15: die sind sehr ähnlich.
00:07:17: so diese Schwester oder Randbereiche, die sollte man auf jeden Fall auch einbeziehen.
00:07:21: Weil zum Beispiel das Liquiditätsmanagement also da sind wir dann beim Treasury eine sehr große Rolle spielen wird weil mich am digitalen Euro das ja wie Bargeld geht dann das Geld erst mal aus der Bilanz der Bank raus, weil es ja eine Forderung, also eine direkte Forderungen gegen die ZB ist.
00:07:35: Das heißt, man muss über den Lauf der Zeit einen Gefühl dafür entwickeln vielleicht gerade an Wochenenden wie viel Was muss ich denn erwarten, was rausgeht oder auch reingeht in meine Bilanz?
00:07:45: Also braucht man auf jeden Fall das Trencheries.
00:07:46: Liquiditätsmanagement ist ganz wichtig.
00:07:48: Du brauchst sogar die Filialen hast du gerade auch angesprochen weil möglicherweise einige Banken ihren Kunden anbieten werden dass sie auch über den ATM also über den Automaten irgendwie aufladen können.
00:08:00: Also muss ich mich mit denen auch abstimmen.
00:08:02: Die ganzen Compliance Bereiche klar wie Betrug, AML also Geldwäsche, Embago mit denen auch und ganz wichtig glaube ich wird, dass man die Privatkundenbereiche, die Firmenkunden Bereiche natürlich auch für die Kommunikation einbezieht.
00:08:18: Da wird viel Arbeit sein und es gibt kein Projekt wo man die Rechtsabteilung nicht aufbraucht weil ja natürlich die AGB ist und andere Sachen angepasst werden müssen.
00:08:26: also eine lange Antwort auf einer kurze präzise Frage von dir.
00:08:29: also zentrales Projekt unter der Leitung von Fach & IT wie jedes andere wie das SEPA-Projekt damals?
00:08:35: Wie jetzt vielleicht die EU's ISO Umstellung Das sollte man tun, aber natürlich mit einer Beziehung der von mir genannten Bereiche.
00:08:42: Ja ich glaube der Vergleich mit dem SEPA-Projekt ist er treffend weil es ja auch ein sehr stark übergreifendes Projekt war und jetzt nicht nur ein Projekt in eine Ablauforganisation oder in einem Business Unit der Bank.
00:08:54: Aber nochmal kurz zurückzukommen auf den Punkt die du nanntest wenn
00:08:58: ich jetzt
00:08:59: mit Pressure-Rädern natürlich auch Szenarien aufbauen muss wie die Liquiditätssituationen sich anderen Beispiel über das Wochenende verändert, muss ich ja auch grundlegende erst nochmal Szenarien für mich entwickeln.
00:09:15: Wie das Ding überhaupt funktioniert?
00:09:17: Also wird der digitale Euro angenommen von den Endkunden?
00:09:20: Wird die digitalen Euro an genommen von den Firmenkunden in welcher Intensität wieder angenommen?
00:09:26: Wie wird er tatsächlich ... Welchen von den verschiedenen Use Cases auch tatsächlich genutzt ist ja relativ breit.
00:09:31: e-Commerce Point of Sale P to
00:09:34: B
00:09:35: Bito government.
00:09:36: also von daher gibt es ja sehr viele Anwendungsfälle.
00:09:39: heißt das die Fachabteilung muss da erst noch mal Szenarien aufbauen, bevor sie dann letztendlich die anderen Fachbereiche anspricht weil sonst ist es ja gerade Kaffeesatzleserei.
00:09:50: Genau sie muss natürlich als allererstes die Hues Cases die vorgesehen sind für den digitalen Euro die muss sich natürlich analysieren und wenn der wie zu erwartend hier gesetzlich für Pflichten kommt, da muss ich auf diese Usegases dann eben entsprechend umsetzen.
00:10:04: Die muss sich auch planen.
00:10:05: also genau wie du gesagt hast zum Beispiel P to P oder B two C die muss ich durchdeklinieren sagen okay wie wirkt sich das dann auf die einzelnen Prozesse aus?
00:10:14: welcher Bereiche sind betroffen?
00:10:16: Also das ist die Aufgabe der Fachabteilung das zu tun.
00:10:19: Die Herausforderungen zumindest für die Banken die jetzt am Piloten möglicherweise teilnehmen ist dass da vieles einfach noch nicht fest steht.
00:10:26: Das heißt man wird Am Anfang und das tun auch schon viele Häuser mit gewissen Annahmen arbeiten müssen.
00:10:32: Und sagen, naja also der Fall ist jetzt noch nicht ganz ausdekloniert.
00:10:36: Akzeptanzseite ist zum Beispiel eins wo noch viele viele sie geoffen sind aber dass man da erstmal mit Annahm arbeitet und sagt gut wenn wir dann genau wissen die finale Version des Buchs, die finale Gesetzesversion dann müssen wir halt nochmal in gegebenem Fortsch nachjustieren okay?
00:10:50: Lass uns vielleicht das noch mal kurz über Seite nehmen und später nochmal drauf kommen sondern erst einmal jetzt auch im Rahmen des Piloten auf die Technik Weil letztendlich die Banken jetzt erst in den Piloten drin sind und da geht es ja noch nicht im große Adaption bei der Endkunden, sondern erstmal aufbauen der Infrastruktur.
00:11:05: Und wenn ich mir die Infrastruktur anschaue was muss ich denn machen?
00:11:08: Was ist das für ein Aufwand?
00:11:10: Kann ich da quasi mal eine bestehende Infrastruktur einfach aufbohren?
00:11:15: Für das Produkt muss sich neue Infrastruktur bauen.
00:11:18: Muss ich gebenfalls weil's ja mit häufig so ist Es gibt also ne Standardisierung macht es eigentlich keinen großen Unterschied, ob das Bank Abi oder C ist wo ich vielleicht auch externes einkaufen kann und dann eher die Individualisierung des Kastemeisen so machen kann dass sich mich im Wettbewerb von anderen Banken und anderen Angebote differenzieren.
00:11:36: Wie ist da der Ansatzpunkt den man gehen sollte auf der Technik Seite?
00:11:43: Auf der Techniks Seite gibt's erstmal aus unserer Sicht sozusagen drei Das heißt mal Bereiche, die ich technisch angehen habe.
00:11:50: Das eine ist das Frontend oder die Wallet und wie auch immer also dass sozusagen die Interaktion mit den Kunden oder das Gesicht des digitalen Euro zum Kunden hin.
00:11:58: Das ist eine Ebene.
00:11:59: Die zweite ist wie wir das nennen das Back-End Also dahinter der Maschinenraum, der das dann eigentlich abwickelt Und natürlich die ganzen Peripherbisysteme.
00:12:07: Also das Beispiel was sich gerade hatte wenn ich über Geldautomaten etwas zulasse Da muss ich da natürlich auch daran gehen.
00:12:12: So Ich komme jetzt grade wo wir sprechen Aus Kopenhagen von den EBA-Days, die EBA Days sind eine der großen europäischen Konferenzen zum kontopasierten Zahlungsverkehr wo die ganzen Banken auch die Dienstleister, die technischen Dienstleisters die Beratung da sind und da nämlich folgen.
00:12:29: also mit einfach dass der digitale Euro jetzt die technische Umsetzung ein ganz zentrales Thema ist.
00:12:34: Und natürlich auch jeder sich da in irgendeiner Form positioniert.
00:12:37: bei der Warned-Seite muss ich natürlich schon Spezifikationen der Anforderung ist digital in Euro, egal ob ich die jetzt mal ein Online-Banking bekomme.
00:12:45: Ob ich sie in eine eigene Wallet oder in einer andere Wallet wie zum Beispiel Vero möglicherweise?
00:12:50: Oder Apple Pay, Google Pay also was es da so alles gibt integrieren diese Frage muss ich mir stellen.
00:12:55: auf der Backend Seite ist es so dass man eine neue Infrastruktur braucht.
00:13:00: warum braucht man das?
00:13:02: weil eben das Verfahren des digitalen Euro anders ist als der bisherige Zahnungsverkehr.
00:13:07: Jetzt kommt aber die gute Nachricht.
00:13:09: Es ist sehr ähnlich So.
00:13:11: deswegen haben wir uns zum Beispiel überlegt, dass man ein separates Modul dafür macht.
00:13:16: Das zwar neben die anderen Module also für Instants, SEPA-Instants und den Auslandszahlungsverkehr aber eben das sehr ähnlich arbeitet.
00:13:24: weil ich muss ja bestimmte Dinge, die einen Zaunusverkehrssystem sozusagen alter Profiensmacht.
00:13:31: Anfrage beim Embargo System geht das bei AML ist der Hubertus.
00:13:37: darf ich das machen oder ist das hier vielleicht möglich?
00:13:39: Aber sind Geldwäsche falle Hat er das Geld?
00:13:41: Also diese Sachen, die macht ja die Bank.
00:13:44: Die macht nicht die EZB und deswegen brauche ich ein Backend was ähnlich aber anders ist der klassische Falschungssaal.
00:13:51: Und bei dem Backend ist es natürlich so dass es im Prinzip für alle gleich.
00:13:55: Das sind die Anforderungen stehen fest oder geben sich aus den gesetzlichen Anforderungs- und aus dem Ruhlbock und diesen für alle Gleich.
00:14:03: Deswegen zurecht gibt es eine Diskussion im Markt, die ist dann ein bisschen anders pro Land.
00:14:10: Aber in manche Länder diskutieren darüber, ob man nicht sogar für ein Land eine zentrale Backend-Infrastruktur aufstellt an die sich dann alle anschließen?
00:14:18: Es gibt Länder, die sich überlegen oder zumindest Gruppen von Banken.
00:14:22: suchen wir uns nicht einzelne Provider, die wir bitten das vor uns hinzustellen Dann schließen wir uns da an.
00:14:27: und es gibt aber auch Häuser, die sagen aus welchen Gründen auch immer Wir würden das gerne selbst bauen.
00:14:33: Aus meiner Sicht sind bekennt nicht notwendig, wenn der Wolle ist das was anderes.
00:14:37: Da kann man sich differenzieren.
00:14:38: Das muss man auch ins eigene Fronten entmöglicherweise integrieren und so würde ich den aktuellen Stand beschreiben.
00:14:43: Und dann merkt so richtig vielleicht dass noch abschließend das geht jetzt richtig los also da in Kopenhagen das war richtig.
00:14:50: Also das war eigentlich in jedem zweiten Gespräch war das das Thema.
00:14:53: Also da merkt mal ganz klar, es wird jetzt ernst.
00:14:56: Ja klar!
00:14:56: Es ist ein Compliance-Projekt die gesetzliche Mandat und dann muss man es umsetzen.
00:15:02: Und dann fängt mal lieber ein bisschen früher an, als zu spät unter den Händen zu
00:15:05: haben.".
00:15:05: Aber ich finde insofern eine sehr interessante Information war das wo du sagtest dass da Überlegungen gibt, die die Beckeninfrastruktur zu konsolidieren über verschiedene Anbieter vielleicht sogar über verschiedene Banken hinweg in einem Land.
00:15:20: Was ist denn da die Trennschicht zwischen dem digitalen Euro-und sepa INST?
00:15:25: Weil letztendlich die Aufladung für Digitalen Euro ist ja eine klassische SEPA-Instzahlung.
00:15:31: Muss es dir tatsächlich da ein separates Modul sein?
00:15:34: oder wie ist da die Trennung zwischen den Welten?
00:15:39: Ja, also bei der Fange vorne an, bei der Wallet, dies im Grunde genommen eigentlich erst mal nur einen weiteren Zugangskanal für den Kunden um eine Lösung auszulösen.
00:15:51: Das Modul muss anders sein weil das keine Zahlungsverkehrsnachricht, also kein Geld verarbeitet.
00:15:57: Also wie wäre das im Konto?
00:15:59: also weiß nicht dein von deinem Konto wird Geld zu mir werden, dann wird wirklich Geld bewegt.
00:16:04: In digitalen Euro wird ja das Geld nur bei der Europäischen Zentralbank von dein einem anonymisierten Konto auf Mainz übertragen.
00:16:13: so und das macht einfach technisch einen Unterschied dass sind andere Datentypen Nachrichtentypen.
00:16:18: die Verarbeitung wie gesagt ist sehr ähnlich aber die Nachrichten Typen sind anders um.
00:16:22: deswegen brauche ich ein anderes Modul da drüber.
00:16:25: das ist auch wo du das sagst.
00:16:27: Da brauche ich natürlich, wenn ich jetzt Reports mache für die Bundesbank.
00:16:31: Für andere wie für Zahlungsverkehrstransaktionen habe ich... Wenn ich meine Liquidität steuern will und sowas da, auf jeden Fall da brauche dann eine übergreifende Schicht, die eben SEPA-Institut zieht, die SEPa-Zit, die ZÜVt zieht und auch den digitalen Euro damit zum Beispiel Treasury oder der Vorstand oder wer auch im Mann oder der Leiterzahlungsverkehr sehen kann, okay, wie ist denn gerade die Lage?
00:16:53: Oder wie war sie?
00:16:54: Okay, also wichtiger Punkt ist es keine SEPA-Inzzahlung die ich mache ohne digital aufzuladen sondern erst mal eine interne Umbuchung für den Kunden wahrscheinlich sichtbar wie eine SEPa Inzzahlungen von der Visibilität.
00:17:05: Aber aus Banks Sicht ist es letztendlich ne umbuchung vom Kundenkonto auf das Zentralbankkonto.
00:17:13: oder als Bankwächt genau ist es ein guter Punkt ist in einer Um Buchung vorm Kundenkontor auf Zentralbandkonto.
00:17:22: Die Eurokische Zettralbank ist eine Umbruchung von dem Kontonomer, also Zahlen, Buchstabenkolonne von der einen aufs andere.
00:17:30: Und das auch noch mal wichtig die EZB akzeptiert nur finale Zustände.
00:17:36: Also die akzeptieren nicht da es gerade zwischen Jochen und Hubertus oder zwischen den anonymisierten Konten geht was hin und her Und deswegen müssen die Banken eben diese ganze Vorverarbeitung machen, bevor sie der ECB im Prinzip sagen, so jetzt kannst du irgendwo.
00:17:48: Okay verstanden und da.
00:17:49: insofern macht natürlich Sinn, dass ich dann separates Modul habe weil das eine ganz andere Logik ist ja auch gerne verstanden.
00:17:54: Jetzt lass uns vielleicht nochmal schauen wenn ich mir so ein Modul baue oder wenn ich die Herausforderung habe dieses Modul zu bauen.
00:18:03: Macht es Sinn, das jetzt Banken übergreifend einmal zu bauen?
00:18:07: Oder macht es Sinn des Inhauses zu bauen?
00:18:10: also wo sind denn die Vor- und Nachteile?
00:18:12: Wo ich mich ebenfalls differenzieren kann oder wo ich sagen, er ist ein Standard, da teile ich mir die Kosten.
00:18:17: Also bei der Abwicklung kann ich mich nicht differenzier'n.
00:18:21: Da teile Ich dann die Kosten wenn ich das mit anderen gemeinsam mache oder sich einem Serviceanbieter anschließe.
00:18:27: Das ist der eine Vorteil.
00:18:28: Der zweite Vorteil ist es wird ja im Laufe der Zeit auch Änderungen von der EZB geben oder vom Gesetzgeber Die sich auf die Abwicklungen des digitalen Euros abwirken.
00:18:37: So wenn das einer macht Teilen sich alle die Kostren.
00:18:40: Wie gesagt, sie können sich in dem Bereich nicht differenzieren und müssen auch nicht ständig gucken.
00:18:45: Setzt eine Rollbooks-Enderung oder sonst was, sondern darum kümmert sich der Anbieter.
00:18:49: das ist ein Vorteil.
00:18:50: es ist also auch Ressourcenschonender auf der Frontenseite, auf der Wolle.
00:18:54: Das ist ein anderes Spiel.
00:18:55: Also da kann man auch machen wenn man strategisch sagt für mich spielt der digitale Euro keine Rolle Aber das ist ja schon eine Möglichkeit, um sich zu differenzieren.
00:19:04: Vielleicht auch Zusatz-Services anzubieten, dass in einer anderen Wallet wie zum Beispiel Viro zu integrieren und... Also da habe ich eine gewisse Tendenz dafür, dass man sagt, das machen wir alleine oder man kann sich dann die Unterstützung natürlich auch einkaufen.
00:19:19: aber das spricht mir dafür, das alleine zu machen als in der reinen Abwicklung.
00:19:23: Da ist keine Differenzierung möglich!
00:19:26: Also da war ich dann ganz früh, hab' ich mit den Kollegen aus Spaniener gesprochen zum Thema BISUM.
00:19:29: Die auch überlegt hatten lassen das BISum was ja ein etabliertes wallet Frontend ist nutzen für den digitalen Euro-Stottern eben nochmal ein anderes Frontend zu setzen was anders funktioniert aber letztendlich die gleichen News Cases ab.
00:19:42: Das ist genau das wo sinnvoll ist vielleicht auch da Synergien zu finden.
00:19:48: Aber vielleicht lass uns da gleich mal in die Produktsicht reingehen Wo siehst du den Chancen und wo siehst Du Herausforderungen aus Bank Sicht im Kontext digitaler Euro versus Bestandsprodukte.
00:20:01: also habe ich Kanibalisierung in bestehender Erlösströme von anderen Zaungsverkehrs Produkten.
00:20:07: Hab ich vielleicht Chancene verlorne Marktanteile zurück zu gewinnen über den digitalen Euro, das ist ja so ein grundlegendes Thema was auch sehr emotional diskutiert wird.
00:20:17: nach der Worte welcher Probleme löst eigentlich die digitale Euroma brauchen bei denen?
00:20:21: aber wenn wir das vielleicht mal rein sachlich anschaut, gibt es ja wie bei allen neuen Produkten Chancen und Risiken beziehungsweise Chancens und Möglichkeiten in der Kanibalisierung.
00:20:30: Und wie siehst du auf dieses Thema?
00:20:33: Wo sind so offensichtliche Themen wo man sagt okay da wird's vermutlich reinkanibalisieren und dann habe ich Chance neue Markanteile zu gewinnen.
00:20:40: Fangen
00:20:41: wir mit den Chancenen an.
00:20:43: also bevor ich die Chance oder vielleicht so rum die zentrale Herausforderung ist die Gemention des Projekts.
00:20:49: Gehen wir mal fahren aus, das ist handhabbar und dass es machbar wird erfolgt.
00:20:53: Dann liegt eine Chance natürlich da drin, dass sich einen weiteren Access Point oder Zugang zum Kunden hat.
00:21:00: also darf man glaube ich nicht unterschätzen bevor man über Verfahren nachdenkt.
00:21:05: wenn ich Bank bin und über den digitalen Euro Kontakt zu meinem Kunden habe dann ist das erstmal eine gute Sache ist eine weitere Kontaktpflicht und das erhöht Kundenbindung zum Beispiel.
00:21:16: so.
00:21:16: die Herausforderung liegt natürlich darin, dass ich einfach ein weiteres Verfahren habe.
00:21:22: Ein weiteres Zahlungsmittel.
00:21:24: Ich würde sagen den War of Orlets der dahinter steht, den haben wir sowieso egal ob mit dem digitalen oder ohne den haben.
00:21:31: Also Apple Pay Google Pay Vero Bank eigene Apps und so weiter.
00:21:36: Den haben wir es sowieso.
00:21:36: da kommt jetzt halt noch jemand dazu.
00:21:39: aber mit diesem war ist natürlich immer die Gefahr der Kannevalisierung verbunden.
00:21:43: also da glaube ich dann gibt's nichts weg zu reden dass ich Lösströme verliere, aber wie gesagt diesen Kampf habe ich sowieso.
00:21:51: Jetzt gibt es ja der Diskussion die hat ja EZB auch ganz am Anfang aufgemacht.
00:21:55: sie sagen nach dem Motto naja es gibt eine Kompensation im Grunde so ein Intellect Change vergleichbar auf der Kartenseite das heißt die Bank verdient pro Transaktion ein bisschen Geld.
00:22:06: Auf der anderen Seite ist es so dass die Thematik so ist Bankenseite, die Kosten deutlich geringer sind.
00:22:14: Also ich habe keinen Interchange-Fees, keine Schimpfies, die ich bezahlen muss.
00:22:19: Ich hab keinen Teil an Apple und Google, den ich bezahlen muss für die Wallet Nutzung.
00:22:24: Und von daher ist die grundlegende Frage unter dem Strich verdiene ich mehr an der Transaktion oder verdiene weniger an der transaktion?
00:22:33: Insofern ist vielleicht auch eine Kanibalisierung in anderen Zahlenmethoden sogar positiv Weil eine ECB, das hat natürlich ein eigenes Interesse in den digitalen Euro zu pushen.
00:22:42: Hat in der Studie gesagt dass beispielsweise Debit Transaktionen im E-Commerce auf Basis Apple Pay sogar negativ sind also verliert die Bank.
00:22:51: Insofern wie siehst du da diesen Trade Off ist vielleicht auch so ganz.
00:22:54: kann die Ballisierung insofern unterm Strich auf der Profitseite für die Bank positiv?
00:22:59: Das ist ein guter Punkt.
00:23:00: Also er kann es zumindest einsammern.
00:23:02: Akzeptanzseite, deswegen bin ich da vielleicht noch ein bisschen zugezahlt.
00:23:05: Ist halt das eigentlich der Bereich wo noch am meisten unklar ist?
00:23:08: Also es gibt ja zum Beispiel auch die in der jetzt vorliegenden Version der gesetzlichen Regulierung des Hotelbanken also die keine Privatkunden sondern nur Firmkunden oder Bankkunden haben ausgenommen sind von der Regel.
00:23:20: Da frage ich mich immer wie soll das dann?
00:23:22: der Punkt den Du angesprochen hast Wie soll das denn mit der Akzeptant so richtig funktionieren?
00:23:26: aber dass man wahrscheinlich noch klären?
00:23:28: Also Antwort Ja Das kann auch durchaus so positiven Effekten führen.
00:23:33: Okay, okay!
00:23:34: Was sind so bisschen die Erfahrungen oder die Empfehlungen auch, die du hast?
00:23:38: Weil wir haben ja vorhin gesprochen wenn ich jetzt zum Beispiel sowas vom Fachbereich auf Trescheri gehen muss... Ich muss da in irgendwelche Szenarien entwickeln.
00:23:46: wie kann ich da vorgehen?
00:23:48: was sollt ich berücksichtigen, wenn ich von Lern-Excel steht sitze und sage ich muss jetzt mal Szenarian bauen?
00:23:56: Also ich sollte erstmal, glaube also die erste Empfehlung war wirklich jetzt anzufangen dass die Dimensionen wie gesagt sind enorm.
00:24:03: Die Zeit ist eng.
00:24:05: Das wird ein Kampf um Ressourcen geben, die das unterstützen können.
00:24:08: so dann würde ich mir das Hohlbuch nehmen und sagen okay das sind die Use Cases die dort vorgesehen wird und würde sie eben durchdeklimieren um einfach auch eine Struktur zu kriegen.
00:24:19: Also welche Fälle muss ich eigentlich am Ende abbilden?
00:24:21: Und wenn ich das habe, dann weiß ich ja also wo braucht welcher Schnittstellen brauche ich.
00:24:26: Welche Funktionalitäten muss sich abbildern?
00:24:27: Welche Schnittstellen brauche Ich?
00:24:29: Woüber muss ich die Kunden informieren?
00:24:31: Das würde ich als Basis nehmen.
00:24:34: Lass uns mal über die Akzeptanz-Seite sprechen!
00:24:36: Natürlich hat es eine Akzeptanzeite in mir alle beiden Sichten auf der einen Seite der Endkunde, der irgendwo ins Ausland geht und letztendlich auch im Inland das Logo erkennen muss und dann bezahlen muss.
00:24:46: Auf der anderen Seite natürlich die Akzeptanz gegenüber dem Firmenkunden, dass die Bank den Firmen-Kunden mit Zahnsverkästnungsleistungen ausstattet.
00:24:54: Ist das eine Chance?
00:24:56: Weil wenn ich jetzt beispielsweise nach Schweden schaue, mit Zwisch oder in die Schweiz, mit Wind sieht man ja da insbesondere im KMU Bereich, dass da eine massive Verschiebung im Vergleich zu klassischen Zahlungstermins passiert ist und dann das insbesondere der kleine KMUs Bereich einfach so ein QR-Quart hinstellen wird, dort kann ich Zahlungen akzeptieren.
00:25:13: Das ist eventuell auch ein Szenario für digitale Euro.
00:25:16: also von daher Welche Möglichkeiten siehst du da im KMU-Bereich und im Händlerbereich auf der Bankenseite?
00:25:23: Also, der Bereich der Akzeptanz ist ja auch der wo, wie du gesagt hast, wo Geld verdient werden kann.
00:25:29: Und über bestimmte Gebührenmodelle.
00:25:32: also ist er schon mal per se interessant, weil die die Herausgabe des digitalen Euros zum Beispiel muss umsonst sein, weil es dann gesetzliches Zahnungsmittel wird.
00:25:42: Spitz sozusagen auf der kommerziellen Seite ist die Akzeptantseite die Interessante.
00:25:47: Und auch da gilt viele Banken haben ja, weil sie vor Plätzenten teilweise schon sozusagen Akzeptanzgeschäft abgegeben haben.
00:25:54: Ein paar bemühen sich jetzt darum das wieder zurückzuholen und das macht aus meiner Sicht noch sehr viel Sinn.
00:25:59: Weil aufs nicht eines KMU oder auch eines mittelständischen oder des großen Kunden macht es ja keinen zu sagen warum ich an meine Bank als Dienstag ist dafür mein konturbasiertes Hausverkehr und immer wenn ich im E-Commerce oder ein POS oder sowas dann brauche ich jemand anders.
00:26:13: also dass sehe ich durchaus als Chance Weil ja auch viele Bürgerinnen und Bürger, EU-Bürgerinnen und EU- Bürgern das glaube ich schon, dass das einsetzen werden.
00:26:23: Ich kann mir andere Kundengruppen erschließen.
00:26:26: also das gilt vielleicht nicht so für Deutschland aber es gibt ja Regionen in Europa wo sozusagen die immer noch ein bisschen anderbänkt sind und und und also das ist aus meiner Sicht durchaus interessant für Camus.
00:26:37: Okay okay jetzt schaue ich mal ins Ausland und auch wenn es ein bisschen vergleichend empfremdieren ist In Indien, Brasilien hatten wir auch eine Einführung eines neuen Zahlverfahrens.
00:26:49: Das ist de facto jetzt nicht vergleichbar mit so einer digitalen Zentralbankwährung wie dem digitalen Euro.
00:26:54: aber letztendlich wurde da ne neue Zahrungsinfrastruktur jeweils eingeführt und sowohl in Indien als auch in Brasilien war das extrem erfolgreich.
00:27:05: ich weiß auch dass die EZB und Bundesbank extra nach Brasilien gereist sind um ein bisschen sich Informationen zu holen was da funktioniert hat was nicht funktionieren.
00:27:14: Wenn du da mal draufschaust und schaust A wie die Banken das eingeführt haben und B wie der Markt dann darauf reagiert hat, was sind denn da Best Practices im Umgang mit den Banken bei so einem neuen Standard wie dem digitalen Euro?
00:27:31: Also das eine ist dass die beiden das sind ja große Projekte.
00:27:37: Die Zahlen sind schon echt beeindruckend, dass die teilweise dreihunderttausend Transaktion pro Minute verarbeiten.
00:27:42: Zeigen das Projekte solcher Dimensionen wirklich sind.
00:27:46: also, dass sie zum Erfolg geführt werden?
00:27:47: Dass das eine.
00:27:48: des Zweites.
00:27:49: Sie zeigen aus meiner Sicht, dass eine regulatorische oder eine ruhheitliche Unterstützung wichtig ist.
00:27:54: egal ob ich jetzt ein Gesetz habe oder die Zentralbank massiv pusht, ohne dass geht es nicht.
00:28:00: Wir sind in der Netzwerkindustrie.
00:28:02: Also, dass das wichtig ist.
00:28:03: Das nennt man regulatorische Verknüpfung oder hoheheitliche Verknüpfung.
00:28:07: Das Dritte ist Interoperabilität also, dass es sozusagen einfach integrierbar ist, für den Kunden nutzbar ist.
00:28:13: und das vierte sind niedrige Kosten in der UPS ein gutes Beispiel in Indien.
00:28:19: Ich muss es vielleicht nicht umsonst anbieten aber wenn ich natürlich dafür sorge, dass gerade die Nutzer niedriger Kosten haben, das würde ich sagen ist der vierte Erfolgsfaktor
00:28:27: Ja okay.
00:28:28: Aber letztendlich, das ist ja auch wenn wir in Europa sehr viel Kritiker mit die Gitarren Euro haben zum Teil auch berechtigt.
00:28:35: Wenn man da schaut wie erfolgreich das dann auch eingeführt wurde muss man sagen dass es natürlich schon in einer Weise ein Benchmark dem wir uns aus europäischer Sicht zum Vorbild nehmen sollten weil es wirklich eine komplett neue Infrastruktur in relativ kurzer Zeit extrem erfolgreich skaliert im Land etabliert hat
00:28:56: Und vielleicht da, an der Stelle weil mir das immer wieder auffällt.
00:28:59: Also ja es ist richtig dass sage ich mal maximal der Betriebswirtschaft hier den Nutzen des digitalen Euro oder des Zusatznutzenes sehr begrenzt, weil eigentlich alles wo er eingesetzt wird das kann nicht heute schon machen.
00:29:10: aber aus meiner Sicht und das sagen wir auch alle sehr der zentrale Grund europäische Souveränität unter zwei Aspekten also unabhängig bei Bezahlverfahren zu werden aber auch die Währungshoheit zu wahren Das kann ich sehr verstehen, das befürworte ich auch sehr so.
00:29:24: Und jetzt der Punkt worauf ich hinaus will ist mir geht es persönlich so dass jetzt aneknotische Evidenz wenn der klassische Fall wir beide waren gestern gierchen zusammentrinken und du sagst mit ruhig muss den noch die zehn Euro hast du PayPal?
00:29:37: Sag mal dein PayPal!
00:29:38: Ich antworte inzwischen immer ja du weißt ja PayPal und das soll jetzt nicht europäisch da stehen auf bestimmte Investoren dahinter.
00:29:46: Du kannst mir das auch, wenn du willst in ein Verfahren schicken, dass rein europäisch ist und auch europäischen Datenschutz.
00:29:51: Und so was plötzlich auch noch niemand... Also wirklich noch nie jemand erlebt der nicht sofort gesagt hat, oh ja, das mache ich!
00:29:56: Weil also das Argument glaube ich, wir unterschätzen das, dass das bei vielen Verbrauchern und Verbraucher wirklich zieht.
00:30:03: Manchmal vielleicht sogar noch mehr als die Betriebswirtschaft.
00:30:06: Ja total es muss nur vom Produkt her dann natürlich auch kompetitiv sein.
00:30:11: Wenn wir beispielsweise das machen, oder ich kann dir nicht Werow schicken als Beispiel weil ich es immer noch nicht unterstützen kann.
00:30:18: Insofern ist auch das Mandat vom digitalen Euro vielleicht auch ganz gut, weil es dann diese Einheitlichkeit hat – nicht nur im zu speleteten deutschen Markt und dann wirklich pannend europäisch!
00:30:28: Aber lasst uns vielleicht wieder zurückkommen von Indien und Brasilien und andere so etwas kleinen kritischen Blick auf andere vergangene Compliance-Zahlverfahren oder Zahlfunktionalitäten setzen.
00:30:40: also hier PSD II Open Banking ist ja ein Thema.
00:30:43: oder ist Request to Pays auch so ein Thema wo viel gesprochen wurde, viele Business Case gerechnet wurde.
00:30:48: Aber dann die Realität in der Adaption den Hoffnung sehr stark hinterher hinkt und ich war von beiden Seiten oder bei meinen Produkten auch immer sehr begeistert dass wir da Funktionalität haben weil es eigentlich für sich jemand spricht so richtig abgehoben hat's noch nicht.
00:31:05: was können wir insofern von den beiden lernen?
00:31:08: jetzt im Kontext digitale Euro das wird dann nichts zu dritten machen.
00:31:14: Ich glaube, die Gründe warum also PSD II Open Banking einerseits und Request-to-Pay andererseits nicht auf Hause sind ein Stück weit unterschiedlich.
00:31:21: Also aber wir können aus beiden lernen.
00:31:23: bei PSDII Open Bankings glaube ich das so die die Initiale Regulierung kompliziert war.
00:31:29: da wird man jetzt auch mal mit der PSD III bzw.
00:31:32: mit der POSR nochmal nachjustieren dann doch am Ende wirklich zu viele Standards zu komplizierte Verfahren.
00:31:39: natürlich auch muss man fairer sein weil sein die Banken die jetzt nicht begeistert waren von der Regulierung und das Verhältnis zwischen Fintechs oder Dienstleistern und Banken da auch nicht mehr einfach gewesen ist.
00:31:50: Also, da fand ich eher so der Grund vielleicht noch ein bisschen zu viel Freiraum gelassen, zu kompliziert bei Request to Pay würde ich sagen es ist genau anders herum.
00:32:00: Da gibt's ja keine verbindliche Regulierungen.
00:32:02: also es gibt zwar das Verfahren als Industriestandard aber anders als die digitale Euro keine Pflicht das einzuführen.
00:32:09: Und da merkt man dann schon in der Netzwerksindustrie die Zahlungsverkehr wird es schon schwierig, also weil Requested Pays immer für mich zum Beispiel das sagen alle es gibt Nutzen.
00:32:19: Also vielleicht im Vergleich zu digitalen Euro oder anderen Verfahren aber keiner führt sie ein und... Da gibt's auch richtig gute Use Houses also zum Beispiel Verbindung mit elektronischen Rechnungen Und das glaube ich wiederum nicht daran.
00:32:30: Genau ein Netzwerkindustrie ist reichlich, wenn die Banken das untereinander machen.
00:32:33: Es müssen auch die Firmenkunden, die müssen das ihre ERP-Systeme integrieren.
00:32:38: Also da ist eine ganze Verarbeitungskette, die dahinter steht und die fassen auch einige nicht so gerne an.
00:32:44: also gerade für Kunden, die sagen es läuft alles warum soll ich jetzt irgendwie rangehen?
00:32:48: Und da könnte ich mir schon vorstellen vielleicht überlegt sich direkt Gesetzgeber irgendwann auch Request to Pay verbindlich zu machen oder würde sich das Spiel wieder drehen.
00:32:58: Der Rückschluss auf den digitalen Euro ist ja der wird natürlich nur erfolgreich demnach von Einführung sein, wenn man ihn auch verbindlich macht gesetzlich.
00:33:06: Ja und ich glaube das sind wir auch beim Thema SEPA INST.
00:33:08: also ohne Pudismandat hätten wir ganz SEPAA INST Und die SEPa INST ist aus meiner Sicht ein toller Erfolg.
00:33:14: Also die Adaptionsraten sind ja jetzt wo es pflichtet eingeführt wurde sehr gut.
00:33:19: Wo es freiwillig eingeführte werden konnte war noch nicht so toll.
00:33:27: Auch das Geheimnis am Ende sagt es, dass tatsächlich da der freundliche Druck des Gelderkompliments dazu fühlt, was gemacht wird.
00:33:35: Und ohne Instentsverpflichten gäbe es ja... Hätte es Viro schwierig?
00:33:39: Ja, alles behut auf Instant.
00:33:41: und vielleicht am Schluss noch eine kleine Geschichte, die für mich interessant ist.
00:33:44: Auf einer anderen Konferenz war jemand aus Griechenland dabei also vom Bankenverband und wenn ich das richtig verstanden habe, haben wir ihm auch ne verpflichtende Instentregulierung.
00:33:54: Und die haben halt einfach gesagt, da hat die Zentrabank dann gesagt naja also instant ist verpflichtend.
00:34:01: Also müsst ihr euch auch allein dieses Bezahlverfahren anschließen?
00:34:03: Also die sind damit so ich sagen kreativ umgegangen und wir haben zumindest berichtet dass das dann noch sehr erfolgreich war.
00:34:10: Ja man kann sie vielleicht ein bisschen Zwangsbeglückung nennen.
00:34:14: Ja jetzt abschließend was.
00:34:16: was sind deine Empfehlungen an die Banken die jetzt vielleicht noch nicht im Teil des Pilotprojekts sind?
00:34:23: du hast gesagt Fakt mal an die Budgets zu denken.
00:34:26: Das ist natürlich ein wichtiges Thema, aber gibt es neben den Budgets noch andere Dinge, die du sagst, an die man sich kurzfristig orientieren sollte?
00:34:34: Ja genau also neben Budget Projektstrukturen aufsetzen auch definieren wer übernimmt jetzt die Führung also wer leitet den Altiter, wer leidet dem Fachteil?
00:34:43: das der eine Punkt ne Vorstudie da aufzusetzen.
00:34:46: Also wo sind wir betroffen?
00:34:47: was müssen wir anpassen Was müssen wir noch ergänzen bauen oder einkaufen?
00:34:51: was haben wir diskutiert?
00:34:53: Das sind eigentlich die drei wesentlichen Themen, Budget, Projektstruktur und Vorstudie.
00:34:58: Und externe Support also Beratung muss ich mal berate schon sichern?
00:35:03: nicht dass der vom Wettbewerb aufgekauft wird und dann keine Berater mehr da sind?
00:35:07: oder ist das kein Thema?
00:35:09: Jetzt aktuell noch nicht aber es wird eins werden.
00:35:12: Also das wird bei den Dimensionen wie gesagt dreißigtausend Beraterinnen und Berater europaweit pro Jahr.
00:35:18: Ich würde sagen, wenn ich zumindest eine mittelgroße bis große Bank bin dann sollte ich auf jeden Fall auch da jetzt rechtzeitig darüber nachdenken.
00:35:24: Weil ich sonst hinterher die Kriege, die erstmal mit mir gemeinsam lernen und nicht diese schnellen Themen drin sind.
00:35:31: Ja spannende Themen.
00:35:33: das Thema Digitale O ist ja jetzt nicht so nagelneu aber immer wieder mit neuen Pirouetten und neuen Möglichkeiten aber es wird langsam heiß.
00:35:42: Und auch die, die bislang eher auf der Strategie Seite sich beschäftigen müssen.
00:35:47: Jetzt tatsächlich dann mal als operative übergehen und damit kommen natürlich dann auch neue Herausforderungen und neue Erkenntnisse.
00:35:52: Ich bin gespannt wie auch die Resultate des Piloten sind was dann die Teilnehmern in den Banken uns vielleicht verraten können was ihre Erkenntnis ist weil es macht ja auch Sinn davon zu lernen und dann vielleicht dann die Fehler die jetzt im Pilot gemacht werden dann in eine richtige Implementierung nicht zu wiederholen.
00:36:10: Ja, Robert.
00:36:11: Vielen Dank für die ganzen Informationen!
00:36:13: Ich glaube spannende Erkenntnisse.
00:36:16: und lass uns das Thema berücksichtigen, dass wir es auch wieder auf Vorlage nehmen.
00:36:21: Spätestens wenn die ersten Piloten da sind und wie dann vielleicht mit den Banken das nochmal diskutieren können, weil sie teilgenommen haben, dass er da vielleicht ein Best Practice hören kann.
00:36:29: Vielen dank für die ganze Information hat mich sehr gefreut.
00:36:32: Auch ich konnte mir das noch etwas dazu lernen.
00:36:34: und bis zum nächsten Mal.
00:36:35: Danke dir!
00:36:36: Das war's wieder mit... Dieser Episode von Deep Banking, dem Spezialisten-Podcast von Finanzzene.de.
00:36:43: Wir bedanken uns herzlich bei Elida Atelier Hamburg für das Coverdesign.
00:36:48: wir freuen uns auch über ihr Feedback.
00:36:50: in den Show Notes finden Sie die Kontaktmöglichkeiten mit uns.
00:36:53: In diesem Sinne vielen Dank.
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